10. SEO Stammtisch Ruhrgebiet
Gestern fand der 10. Stammtisch der Ruhrgebiets-Suchmaschinenoptimierer im Unperfekthaus in Essen statt. Seit Anfang 2010 treffen wir uns in zunehmend größer werdender Runde in wechselnden Locations in Bochum, Dortmund, Essen usw. Der Fokus liegt auf der Suchmaschinenoptimierung und dem Social Media Marketing. Aber auch andere Themen des Online Marketings werden gerne und häufig besprochen.
Der SEO Stammtisch Ruhrgebiet ist als Gruppe im Unperfekthaus angemeldet. Gestern waren wir etwa 20 Personen, die sehr gemischt als Inhouse- und Agentur-SEOs oder für eigene Projekte arbeiten. Gestartet wurde mit SEO-Mythen und unseren Erfahrungen damit. Das nächste größere Thema war dann Linkbuilding über die Betrachtung der Co-Citation. Anschließend gab es dann noch Zeit für die Fachsimpelei, für die Stammtisch ja eigentlich auch da sind.
Wir hatten uns zunächst einmal einige SEO-Mythen vorgenommen, wobei wir darauf geachtet haben, nicht erneut über allseits als Bullshit bekannte Behauptungen abzulästern. Uns ging es eher um Erfahrungen mit dem Wenig- oder Unbekannten. Unter anderem kamen zur Sprache:
- PageRank: Jeder weiß, dass der PageRank in keinem Zusammenhang mit dem Ranking steht. Dennoch ist er nach wie vor eine wichtige Kennzahl beim Linktausch und Linkkauf. Es gab deshalb eine sehr anregende Diskussion über den PageRank als Indikator für die Wertigkeit einer Seite und andere, wichtige Metriken. Dazu gehört in Deutschland sicherlich auch auf Kundenseite immer mehr der Sichtbarkeitsindex von Sistrix.
- Google kann kein CSS interpretieren: Einfach mal ausprobieren und große Teile des Inhalts als weiße Schrift auf weißen Grund definieren
- Disallow durch robots.txt: Tja, das verhindert eben nicht, dass die Seiten im Index sind, sondern nur die Inhalte.
- Die <h1> Überschrift: Meine These war: ziemlich überbewertet und ziemlich egal, ob man H1, H2 oder H3 benutzt. Eine klare Struktur ist da erfolgreicher.
- Rankingfaktor CTR: Das war ein superinteressantes Thema. Es gab alle Meinungen von “einer der entscheidensten Faktoren” bis zu “gar kein Faktor, weil man ansonsten das Ranking mit einem Heer von Studis zusammenklicken könnte”.